Die Jagd begleitet den Menschen seit Urzeiten. Neben der Nahrungsversorgung war sie Mittel zur Repräsentation und Anlass für Geselligkeit.
Während im Mittelalter und in der frühen Neuzeit besonders die Landbevölkerung unter drückenden Jagdfronen und großen Wildschäden litt, entwickelte sich die Jagd im Zuge der bürgerlichen Revolution des 19. Jahrhunderts zunehmend zum „Edel-Hobby“. Heute ist die Jagd unerlässlich für den Waldumbau hin zu klimastabilen Wäldern.
Im Heimatmuseum findet am
Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 19 Uhr ein abwechslungsreicher Vortragsabend über
Wald, Wilderei und Weidwerk rund um Mühlacker statt. Auch Ausblicke in den
Stromberg und den benachbarten Kraichgau werden ebenso gewährt. Die Regionalgruppe Stromberg-Mittlere Enz des Schwäbischen Heimatbundes und die
Stadt Mühlacker laden herzlich ein.
Anhand von schriftlichen und bildlichen Quellen beleuchtet Markus Friedrich (Stadtarchiv Mühlacker) diese Aspekte aus lokalgeschichtlicher Perspektive.
Anschließend präsentiert der Maulbronner Stadtarchivar Martin Ehlers in seinem Vortrag „Wilderer zwischen Stromberg und Kraichgau“ spannende Erkenntnisse über den „Sonnenwirt“, den „Dachsenfranz“ und andere wilddiebische Schurken.
Sofie Bloss, Wildtierbeauftragte des Enzkreises, gibt abschließend Einblicke in das Zusammenleben von Mensch und Wildtier im aktuellen Zeitalter.
Es wird um Anmeldung gebeten – entweder unter Tel.: 07041-876322; E-Mail: archiv@stadt-muehlacker.de oder über https://vhs.muehlacker.de

