Informationen zum Umgang mit der Asiatischen Hornisse
Die Asiatische Hornisse, eine invasive gebietsfremde Art, hat sich im Jahr 2023 massiv in Baden-Württemberg ausgebreitet. Sie kann insbesondere Schäden an Honigbienenvölkern, aber auch im Obst- und Weinbau verursachen.
Im Frühjahr baut die Asiatische Hornisse kleine Primärnester an geschützten Stellen (z.B. an Decken von Garagen und Gartenhäuschen). Im Lauf des Sommers werden bis zu einem Meter große Sekundärnester im Freien, häufig hoch oben in Baumkronen, gebaut. Die Art verhält sich grundsätzlich wenig aggressiv und Stiche sind vergleichbar mit denen der heimischen Europäischen Hornisse oder Wespen, dennoch kann es in Einzelfällen zu allergischen Reaktionen kommen. Von Nestern sollte Abstand gehalten und diese nur von Personen mit Fachkenntnis und Schutzausrüstung entfernt werden, um Attacken und Stiche zu vermeiden.
Ende März 2025 hat das Bundesumweltministerium die Asiatische Hornisse in Deutschland als „weit verbreitet“ eingestuft. Mit dieser Bundesregelung entfällt im Land die bisher bestehende Beseitigungsverpflichtung. Konkret bedeutet dies, dass zukünftig nur noch Nestentfernungen durch den Naturschutz beauftragt und bezahlt werden, wenn ein konkreter Schaden an der biologischen Vielfalt droht.
Einwohnerinnen und Einwohner können Sichtungen von Einzeltieren und Nestern jedoch weiterhin über die Meldeplattform auf der Homepage der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) oder über die kostenlose „Meine Umwelt-App“ melden:


Weitere Informationen zur Asiatischen Hornisse und wie sich die Art von heimischen Insekten unterscheiden lässt finden sich auf der Homepage der LUBW, der Hompeage des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie auf der Homepage derLandesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim.
Dort finden sich auch weitere Informationen, wie Bürgerinnen und Bürger aktiv bei der Suche nach Tieren und Nestern mitwirken können.

